Zwischenspiel als Autohaus

Manfred Gallo

Von Manfred Gallo

Mo, 04. Oktober 2010

Freiburg Mitte

WIEDERSEHEN! Im Gebäude am Holzmarkt werden schon lange keine Autos mehr verkauft, doch der Name "Opelhaus" hält sich.

INNENSTADT. Der Prachtbau am Holzmarktplatz, der mit seiner kleineren Schauseite und der Hausnummer 255 der Kaiser-Joseph-Straße zugeordnet ist, heißt offiziell längst "Schweizer-National-Haus". Trotzdem hat sich bis heute die Bezeichnung "Opelhaus" erhalten, den die "Oberrheinische Automobil-Gesellschaft" (ORAG) 1930 für das ursprünglich namenlose Gebäude eingeführt hat.

Die "Oberrheinische Automobil-Gesellschaft" wurde 1907 in Freiburg von Alfred Eglinsdörfer mit einem Kapital von 40 000 Mark gegründet. Aufgabe der Firma waren die "Schaffung von Verkehrsmöglichkeiten" und der Handel mit Kraftfahrzeugen. Das war in der damaligen Zeit Pionierarbeit, denn der Motorisierungsgrad war noch gering. Damals war das Auto purer Luxus und das Autofahren ein Vorrecht begüterter Menschen. Eine Zusammenarbeit mit der Adam Opel Aktiengesellschaft in Rüsselsheim erfolgte von Anfang an. Der Vertrieb von Opelwagen stand ...

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