BZ-Stadtteilspaziergang

Was Freiburgs Stadtteil Brühl-Beurbarung ausmacht – und was dort noch geplant ist

Thomas Jäger

Von Thomas Jäger

So, 26. August 2018 um 18:06 Uhr

Freiburg

BZ-Plus Die neue Doppelspitze des Bürgervereins zeigt "ihr" Brühl-Beurbarung: Kreatives Zentrum des Stadtteils ist das Güterbahnhofareal. Dort sollen bald doppelt so viele Menschen leben wie in Günterstal.

"Bevor ich mit meiner Familie hergezogen bin, haben wir uns natürlich in der Umgebung umgeschaut – und das ist ein ganz wunderbarer Platz, auf dem das Leben stattfindet", sagt Bettina Touré am Tennenbacher Platz. Hier beginnt der BZ-Stadtteilspaziergang, bei dem die 55-jährige freie Architektin und der 58-jährige Biologie-Professor Gerald Radziwill, die seit März die Doppelspitze des Bürgervereins Brühl-Beurbarung bilden, zeigen, was den Stadtteil für sie ausmacht und wo es Handlungsbedarf gibt.

Ein Platz mit kreisrundem Brunnenbecken in der Mitte, Straßen, die strahlenförmig von ihm weg durch das ab Ende des 19. Jahrhunderts von der "Beurbarungsgesellschaft" entwickelte Arbeiterquartier führen, drumherum Stadtteiltreff, Stehcafé, Gaststätten, Metzger, Apotheke. Das mehr als 100 Jahre alte städtebauliche Konzept im Bezirk Beurbarung (der mit den Bezirken Güterbahnhof und Industriegebiet den Stadtteil Brühl bildet) funktioniert bis heute. Und trotz großer Wohnblocks gibt es auch viele Grünflächen – vor allem in den Innenhöfen.

Am Tennenbacher Platz gab es zu wenig Licht
Wo’s viel Licht gibt, gibt es aber auch Schatten, buchstäblich. Als es am Tennenbacher Platz Probleme mit dem Sicherheitsgefühl gab, mit Vandalismus und Jugendlichen, die sich hier zu laut auslebten, hat der Bürgerverein sich bei der Stadt für eine bessere Beleuchtung eingesetzt. "Die kam dann auch recht bald, da hat das Engagement wirklich mal etwas gebracht", sagt Bettina Touré. Wenn man etwas verändern ...

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