Neues Trio und bewährtes Quintett

Simone Lutz

Von Simone Lutz

Mi, 17. September 2014

Freiburg

Jetzt ist es amtlich: In Freiburg gibt es drei neue Ortsvorsteher, darunter zwei Frauen, und fünf, die im Amt bestätigt wurden.

FREIBURG (tj/si/BZ). Jetzt ist es amtlich: In drei der acht Freiburger Ortschaften, die eigene Ortsvorsteher haben, gibt es seit Montag neue Amtsinhaber. Denn erst mit dem "Ja" des Gemeinderates haben die Wahlvorschläge, die die Ortschaftsräte noch vor der Sommerpause abgegeben haben, auch offiziell Gültigkeit. Alle Wechsel fanden am Tuniberg statt, wo als einziger Rolf Hasenfratz (Munzingen) im Amt bleibt. Der Frauenanteil an der Spitze der Ortschaften verdoppelt sich mit dem Wahlergebnis auf 25 Prozent.

Ruthild Surber (Tiengen), die nicht mehr kandidierte, war als Ortsvorsteherin seit 2008 – als Sigrun Löwisch in Lehen ihr Amt aufgab – allein unter Männern. Doch nun gibt es in den Stadtteilvertretungen wieder eine weibliche Doppelspitze: In Waltershofen und Opfingen leiten künftig Frauen als "Ehrenbeamtinnen auf Zeit" die Sitzungen des Mini-Parlamentes Ortschaftsrat und die Ortsverwaltungen. Wiedergewählt wurden die Ortsvorsteher außer in Munzingen auch in Ebnet, Hochdorf, Kappel und Lehen. Bei der etwas holprigen Vereidigung der Neuen (siehe dazu auch Seite 21) – das "Ich schwöre" war nur ganz leise zu hören – scherzte Oberbürgermeister Dieter Salomon (Grüne): "Das ist eine Live-Sendung, vielleicht hätten wir üben sollen." Ernsthaft dagegen sein Dank fürs Engagement im "sehr anspruchsvollen Ehrenamt". Was bei der Gebietsreform beschlossen wurde, könne nach 40 Jahren für gut befunden werden: "Sie repräsentieren acht Dörfer, die ...

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