Bombennacht in Freiburg 1944

Als Freiburg brannte – aber das Münster stehen blieb

Carola Scharck

Von Carola Scharck

Fr, 27. November 2015 um 11:27 Uhr

Freiburg

Vor 71 Jahren, am 27. November 1944, flogen britische Bomber einen Angriff auf Freiburg. Die Innenstadt wurde zerstört – doch das Münster verschont. – viele andere Kirchen wurden jedoch zerstört oder schwer beschädigt.

Heute jährt sich der britische Bombenangriff auf Freiburg zum 71. Mal. Getroffen wurden auch viele Kirchen – der Turm des Münsters ragte jedoch wie durch ein Wunder fast unversehrt in den Himmel. Bei vielen Pfarreien wurde nicht nur das Gotteshaus zerstört, sondern auch das geistliche Zentrum. Zur Messe versammelten sich die verzweifelten Menschen in Provisorien und Ruinen.

Die Universitätskirche zeigt noch heute ihre Wunden
Aufgerissen, abgebrannt, ausgebeint: Dieses traurige Bild boten viele einst prächtige Gotteshäuser in Freiburg nach dem Großangriff. Auch 71 Jahre später sind noch Spuren der Zerstörung zu entdecken.

So steht manch hoffnungsvoller Tourist vor der schönen Universitätskirche an der Bertoldstraße in der Innenstadt – und prallt beim Eintreten zurück. Barocker Dekor im Kirchenschiff ...

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