Amtsgericht

Bewährungsstrafe für Menschenhandel: 26-Jähriger vermittelte junge Frau an Zuhälter und kassierte Provision

Merlin Gröber

Von Merlin Gröber

Sa, 09. Juli 2016

Freiburg

Sie war jung und brauchte das Geld, er war skrupellos und hatte Kontakte. Weil die Polizei Telefongespräche und Whats-App-Nachrichten überwachte, konnte sie ihn überführen.

Vier Monate auf Bewährung und 500 Euro Schmerzensgeld lautet das Urteil gegen einen 26-Jährigen, der wegen Beihilfe zum Menschenhandel zum Zwecke der sexuellen Ausbeutung angeklagt war. Das Amtsgericht sah es als erwiesen an, dass der junge Mann im April 2015 einer 18-Jährigen die Nummer eines ihm bekannten Zuhälters gegeben und sie somit zur Prostitution gebracht hatte. Für die Vermittlung erhielt er vom Zuhälter zehn Prozent der Einnahmen der jungen Frau.

Sie war jung und ...

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