Das Recht auf ein Guthabenkonto für jedermann

Anja Bochtler

Von Anja Bochtler

Sa, 22. August 2009

Freiburg

Wer arbeitslos ist und Schufa-Einträge hat, ist bei den meisten Banken nicht gern gesehen

Es ist ein seltsames Gefühl: Seit vergangenem Dezember hat Brigitte Schwob (Name geändert) kein Konto mehr. Das Leben ist nun komplizierter. Und teurer. Denn für jeden Scheck mit Arbeitslosengeld II, den Brigitte Schwob mit der Post bekommt, fallen Gebühren an. Sie ist kein Einzelfall. Bei Banken sind Menschen wie sie nicht gern gesehen: Arbeitslos und mit Einträgen bei der Schufa (Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung). Der Verein "Nachbarschaftswerk" fordert ein Recht auf ein Konto für alle.

Kein Konto mehr – wie konnte das passieren? Als ...

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