Der Arbeitskreis Behinderte droht seine Heimat zu verlieren

Gerhard M. Kirk

Von Gerhard M. Kirk

Fr, 07. Oktober 2011

Freiburg

Lange bevor von Integration und Inklusion die Rede war, füllte der Arbeitskreis Behinderte an der Christuskirche diese beiden Begriffe schon mit Leben.

Und längst ist dieser ABC in der Maienstraße 2 zu einem Ort der Begegnung von Menschen geworden. Zu einer Heimat, die ihnen nun nach vier Jahrzehnten durch den geplanten Verkauf dieses Gemeindehauses verloren zu gehen droht. Und mit ihm ausgerechnet das "Herzstück der Christusgemeinde", wie es Irmengard Nübel nennt, die Vorsitzende des ABC-Fördervereins.

Alles begann damit, dass Ende der 1960er Jahre Jugendliche mit einer geistigen Behinderung bei der Christusgemeinde um Konfirmandenunterricht nachsuchten. Just dort, wo Hildemargret Ritter als Frau des damaligen Pfarrers Frido Ritter sich schon länger mit genau diesem Gedanken beschäftigte. Fünf Mädchen und ein Junge zwischen 14 und 18 Jahren bildeten die erste Gruppe. Und bald wurde klar: Da fehlt noch was, nämlich die Möglichkeit, die Freizeit zu gestalten. Also wurde eine erste ...

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