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Der BZ-Fragebogen ausgefüllt von Marius Raba, Student an der Musikhochschule

Claudia Füßler

Von Claudia Füßler

Do, 27. Juni 2019 um 14:45 Uhr

Freiburg

Marius Raba, 22, ist Student an der Musikhochschule Freiburg. Er spielt Orgel, leitet Chöre und liebt die Vielfalt der katholischen Kirchenmusik.

Orgel spielen, Chöre leiten, gregorianische Choräle singen – Marius Raba liebt die Vielfalt in der katholischen Kirchenmusik. Der 22-Jährige stammt aus Straubing und kam im vergangenen Herbst zum Studium an die Musikhochschule Freiburg. Derzeit nimmt er als Tenor an dem Konzertprojekt "Deutsch-Russischer Dialog" mit dem Chor des Rimski-Korsakov-Konservatoriums St. Petersburg teil. Raba ist ledig und lebt in Brühl.

BZ: Haben Sie sich von den russischen Sängern was abgucken können?
Raba: Auf jeden Fall. Die Russen haben eine sehr hohe Disziplin, was das Sängerische angeht. Ich habe von Ihnen zum Beispiel gelernt, wie man sowohl leise als auch laut über einzelne Phrasen singt, ohne dass die Spannung fallen gelassen wird.

BZ: Was erwartet die Zuhörer beim Konzert?
Raba: Ein Programm mit Tschaikowsky, Brahms, Schumann und Strawinsky, das so sonst nicht aufgeführt wird. Es wird ein mitreißender Abend werden, aber es sind auch ruhigere Momente dabei.

BZ: Was wollten Sie als Kind werden?
Raba: Pilot.

BZ: Ihr Lieblingsplatz in Freiburg?
Raba: Am Turm vom Freiburger Münster.

BZ: Ihr Lieblingslokal in Freiburg?
Raba: Der "Feierling".

BZ: Worüber können Sie herzhaft lachen?
Raba: Über Loriot.

BZ: Was machen Sie gerne in Ihrer Freizeit?
Raba: Fußball schauen mit Freunden, auch gern im Stadion, oder einfach mal die freie Zeit genießen.

BZ: Welches Buch hat Sie in jüngster Zeit am meisten beschäftigt?
Raba: "Harmonik" von Zolt Gárdonyi und Hubert Nordhoff.

BZ: Wann waren Sie zuletzt in der Kirche?
Raba: Am vergangenen Sonntag.

BZ: Wann waren Sie zuletzt im Kino?
Raba: 2012 in "James Bond 007: Skyfall".

BZ: Welche Musik hören Sie gerne?
Raba: Vieles, unter anderem Bach, Queen, Moop Mama, Dicht & Ergreifend.

BZ: Ihre Lieblingsinternetseite?
Raba: google.com

BZ: Wovor haben Sie Angst?
Raba: Ich leide an einer schlimmen Cenosillicaphobie ("Angst vor leeren Gläsern", Anm. d. Red).

BZ: Was mögen Sie an sich selbst?
Raba: Meine Größe.

BZ: Ihr größter Erfolg?
Raba: In meinem bescheidenen Leben als 22-Jähriger vermutlich mein Abitur und die bestandene Eignungsprüfung für die Musikhochschule Freiburg.

BZ: Was bringt Sie auf die Palme?
Raba: Unnötig verursachter Stress und wenn Sachen nicht so funktionieren, wie sie sollten.

BZ: Wo machen Sie gerne Urlaub?
Raba: In Irland und Österreich, oder im Süden am Meer.

BZ: Sie bekommen eine Zeitreise geschenkt – wohin reisen Sie?
Raba: Ins Römische Reich, um die damalige Kultur und Lebensweise zu entdecken.

BZ: Mit wem würden Sie warum gern mal einen Tag lang tauschen?
Raba: Mit Sir John Eliot Gardiner, um einmal als Dirigent den Monteverdi Choir und die English Baroque Soloists zu leiten.

BZ: Ihre Traum-Schlagzeile?
Raba: "Die Preise für Essen und Getränke in Wirtshäusern sinken."

BZ: Angenommen, Sie gewinnen bei Jauch eine Million. Was machen Sie damit?
Raba: Vermutlich erst einmal einen Haufen unnötige Luxusgegenstände kaufen und den Rest sinnvoll anlegen.


BZ: Bitte vervollständigen Sie: Am Herd gelingt mir am besten ...
Raba: ... bayerisches Biergulasch mit Semmelknödeln.

BZ: Wer es in meinem Job zu etwas bringen will, der ...
Raba: ... sollte üben, üben, üben.

BZ: Die Zeit vergesse ich, wenn ...
Raba: ... ich schlafe.

BZ: Einmal im Leben will ich unbedingt ...
Raba: ... beim "The Cooper’s Hill Cheese-Rolling" mitmachen.

BZ: Als Oberbürgermeister von Freiburg würde ich ...
Raba: ... Mieten erschwinglich für jeden machen.
Deutsch-russischer Dialog: Der Chor des Rimski-Korsakov-Konservatoriums St. Petersburg, der Europa-Chor und Chor und Orchester der Hochschule für Musik Freiburg, Samstag, 29. Juni, 20 Uhr, Hochschule für Musik Freiburg,Schwarzwaldstraße 141. Eintritt: 15 Euro, ermäßigt 10 Euro. Infos: http://www.mh-freiburg.de