Die südbadische Währungsreform

Holger Schindler

Von Holger Schindler

Mo, 17. November 2008

Freiburg

Seit Samstag kann man in Freiburg und Umgebung mit der Alternativwährung Freitaler zahlen – aber nur in ein paar Geschäften.

Der Euro hat einen Kollegen bekommen – oder einen Konkurrenten, wie auch immer man es sieht. Am Samstag um 11 Uhr fiel der Startschuss für die regionale Zweitwährung Freitaler, die in Zukunft in Freiburg und im Umland zusätzlich zum Euro zirkulieren wird. Im Café Domino an der Konviktstraße feierten die Verantwortlichen des Freitaler-Vereins, der das neue Regiogeld erdacht hat und in Umlauf bringt, mit rund 30 Unterstützern und Gewerbetreibenden die südbadische Währungsreform.

Zunächst kamen rund 1200 Freitaler in Umlauf, und zwar in Form von blauen 1-Freitaler-Scheinen (Motiv: Martinstor), gelb-orange 5-Freitaler-Scheinen (Motiv: Rathaus) sowie grünen 10-Freitaler-Scheinen (Motiv: Historisches Kaufhaus). Weitere Noten sind in Vorbereitung. Diese Freitaler entsprechen im Wert zwar genau dem Euro, haben aber zwei besondere Eigenschaften, die sie nach ...

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