"Feministin zu sein ist heutzutage ziemlich uncool"

Steve Przybilla

Von Steve Przybilla

Fr, 08. Februar 2013

Freiburg

BZ-INTERVIEW mit der Studentin Maggie Jaglo über Klischees, Stereotypen und Geschlechterrollen in der Informatikerwelt.

Ist das Informatik-Studium wirklich eine Männer-Domäne? Und wie finden sich Frauen dort zurecht? Die Freiburger Soziologie-Studentin Maggie Jaglo (25) wollte das in ihrer Bachelor-Arbeit herausfinden – und gewann am Ende dafür nicht nur 5000 Euro, sondern fand auch ihre Liebe zu Bits and Bytes. Steve Przybilla hat die Studentin getroffen.

BZ: Um mit einem Klischee zu beginnen: Informatikstudierende sind männliche, zurückgezogene Nerds, die sich nur für Computer interessieren. Richtig?
Maggie Jaglo (lacht): Schöner Satz! Ich würde es so pauschal natürlich nicht sagen, aber genau dieses Stereotyp ist in Nordeuropa und Nordamerika sehr verbreitet.
BZ: Aber eine Männer-Domäne ist es. Der Frauen-Anteil liegt ja bei nur 15 Prozent.
Jaglo: Stimmt. In Informatik-Studiengängen ist der Anteil von Frauen in Deutschland ziemlich gering.

BZ: Deine Bachelorarbeit trägt den Titel "Ich hab mal gehört, dass Frauen sauberer programmieren…" Denken viele so?
Jaglo: Ob viele so denken, ...

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