Reaktionen auf Festnahme

Flüchtlingsinitiative, in der sich die getötete Studentin engagierte, bekommt rassistische Hassmails

Frank Zimmermann

Von Frank Zimmermann

Mi, 07. Dezember 2016 um 17:57 Uhr

Freiburg

Die Tötung der Studentin Maria L. und die Festnahme des mutmaßlichen Täters beschäftigen weiterhin die Freiburgerinnen und Freiburger. Zu Wort gemeldet hat sich jetzt auch die Studierendeninitiative Weitblick, in der sich Maria L. engagiert hat.

Außerdem reagierten der Migrantinnen und Migrantenbeirat, die Freiburger Grünen und zahlreiche Flüchtlinge, die sich von der Tat distanzieren und ihr Beileid ausdrücken. Einige fürchten, nicht mehr erwünscht zu sein.

Die 19 Jahre alte Medizinstudentin Maria L., die am 16. Oktober an der Dreisam vergewaltigt und getötet worden war, war in der gemeinnützigen Studierendeninitiative Weitblick aktiv und arbeitete in einem Arbeitskreis des Vereins an der Finanzierung der Renovierung einer Grundschule in Ghana mit. Die Familie der Getöteten hatte in den Traueranzeigen um Spenden für dieses Projekt gebeten. Mit diesem Geld will Weitblick im Sinne Marias die Renovierung fortsetzen, "um weiterzuführen, wofür sie sich engagiert ...

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