Bordellstandorte

Freiburg legt ein Konzept für die Rotlichtszene vor

Frank Zimmermann

Von Frank Zimmermann

Mo, 12. November 2012 um 20:12 Uhr

Freiburg

Die Zahl der Bordelle und Terminwohnungen – viele davon werden illegal betrieben – hat in den letzten Jahren stark zugenommen. Waren es 2003 noch etwa 25 Etablissements, sind es mittlerweile 80 bis 90. Dieser Entwicklung will die Stadt mit einem neuen Bordell konzept begegnen.

Statt den bisherigen drei will sie neun Standorte ausweisen, dafür aber gegen illegale Terminwohnungen vorgehen. Eingeführt werden soll zudem eine Steuer für sexuelle Dienste. Die Prostituiertenberatung Pink fürchtet, dass Frauen ihre Arbeit auf die Straße verlagern könnten.

Noch 2005 gingen Polizei und Stadtverwaltung von etwa 30 Bordellen, Terminwohnungen (gewerblich genutzte Räume, in denen Frauen für kurze Zeit wohnen und arbeiten) sowie Einrichtungen der Wohnungsprostitution aus; Letzteres sind Wohnungen, in denen eine oder zwei Frauen dauerhaft wohnen und arbeiten. Inzwischen sind es 80 bis 90, wobei ...

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