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Ersatznatur für Bauprojekte

Freiburg muss für Ausgleichsflächen ins Umland weichen

Um ökologischen Ausgleich für neue Baugebiete zu schaffen, will die Stadt Freiburg stärker mit dem Umland kooperieren. Ein Modellprojekt bildet die "Kompensierung" des neuen SC-Stadions.

  • Die Landebahn im Gewerbepark Breisgau soll gekappt werden. Dort ist Magerrasen als Ersatz für die Stadionfläche vorgesehen. Foto: Air Adventures / Robin Schimmele ! s. u.

Die Quadratmeter rattern im Sekundentakt. Auf der Homepage des baden-württembergischen Wirtschaftsministeriums kann jeder auf einer "Flächenverbrauchsuhr" sehr anschaulich sehen, wie viel Natur im Land Minute für Minute, Tag für Tag mit neuen Straßen oder Wohngebieten zugebaut wird. Auch wenn die Zahlen seit einigen Jahren rückläufig sind, kommen in 24 Stunden immer noch mehrere Hektar zusammen. Allein am südlichen Oberrhein werden pro Tag rund 6000 Quadratmeter Fläche versiegelt.

Für all diese Eingriffe in die Natur muss eigentlich Ersatz geschaffen werden – so sieht es das Gesetz vor. Doch diese so genannten Ausgleichsflächen zu finden, ist in Freiburg mittlerweile gar nicht mehr so einfach: Es gibt schlichtweg kaum noch Flächen, die nicht schon in irgendeiner Form genutzt sind. Das wird besonders bei den großen anstehenden Projektvorhaben zum Problem, wo viel Fläche versiegelt wird und entsprechend viel ...

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