In der Welt der Wobbel-Bässe

Manuel Lorenz und Katharina Wagner

Von Manuel Lorenz & Katharina Wagner

Mi, 21. Oktober 2009

Freiburg

Dubstep dringt mit urbanen Klängen in die Elektro-Musik-Szene der Regio vor

Dunkel, basslastig und treibend ist der neue Beat der Nacht, der immer mehr Partys beschallt. Dabei gab es vor fünf Jahren für diese Musik noch nicht einmal einen Namen. Dubstep heißt der Elektro-Sound, der mit brachialer Lautstärke wobbelnde Beats in die Körper der Tanzenden treibt. Von Südengland ausgehend, verbreitet sich Dubstep scheinbar unaufhaltsam. Und beeinflusst immer stärker das Party- und Musikleben der Regio.

Der Freiburger White Rabbit Club ist an diesem Freitagmorgen um 1 Uhr brechend voll. Ohne Stempel kommt keiner mehr rein. Ganz klar: die Digital Dub Jam-Partyreihe ist kein Geheimtipp mehr.

Die Luft ist zum Schneiden dick. Dicht gedrängt tanzen und schwitzen Menschen verschiedenster Couleur. Jamaika-affine Erstsemester lassen ihre Rastalocken unter voluminösen Baumwollmützen hervorlugen. An der Bar bestellt ein Kahlgeschorener Pfefferminztee und verschwindet dann wieder in der tanzenden Menge.

Dort bewegen sich Hiphopper, Hipster, Alternative und Normalos individualistisch zum Sound, der aus den Boxen hallt. Was sie auf der Tanzfläche zusammenhält, sind die treibenden, schweren Bässe, die über die Holzdielen den Weg in ihre Körper finden.

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