Reform

In Freiburg könnte es bald nur noch eine katholische Pfarrei geben

KNA/BZ

Von KNA & BZ-Redaktion

Di, 22. Oktober 2019 um 13:46 Uhr

Freiburg

Die Katholische Kirche will bis Ende 2020 eine geplante Reform für Seelsorge und Pfarreien umsetzen. In Freiburg könnte es anstelle von 31 Pfarreien bald nur noch eine Großpfarrei geben.

Im Erzbistum Freiburg haben die Beratungen über Details und Umsetzung der geplanten Reformen in Seelsorge und Pfarreien begonnen. Bis Ende 2020 sollen verbindliche Vorschläge für die geografischen Zuschnitte der geplanten rund 40 Großpfarreien vorliegen. Möglich wäre, dass es in Freiburg, Heidelberg, Karlsruhe und Mannheim jeweils nur eine Pfarrei als Dach über allen kirchlichen Aktivitäten der Stadt geben wird. Derzeit besteht das Stadtdekanat Freiburg aus acht Seelsorgeeinheiten, die sich aus 31 Pfarreien zusammensetzen. Die Katholische Gesamtkirchengemeinde ist für Verwaltungsaufgaben zuständig.

An der Spitze der neuen Großpfarreien soll jeweils ein leitender Pfarrer stehen, auf der Ebene der heutigen Pfarreien und Seelsorgeeinheiten ermutigt die Kirchenleitung zu neuen Führungskonzepten.

Die endgültigen Weichenstellungen sollen auf der für März 2021 geplanten Diözesanpastoralkonferenz diskutiert werden, an der Ehrenamtliche und Hauptamtliche aus der gesamten Diözese teilnehmen werden. Die letzte Entscheidung bleibt den Planungen zufolge bei Erzbischof Stephan Burger.