BZ-Interview

Jugendlicher aus Freiburg kämpft gegen Schwulenfeindlichkeit

Frank Zimmermann

Von Frank Zimmermann

Do, 28. Juni 2012 um 13:49 Uhr

Freiburg

Der 18-jährige Freiburger Robino Zepf hat sich vor zwei Jahren als homosexuell geoutet und danach manch unschöne Erfahrung gemacht. Nun hat er auf Facebook die Kampagne "Stop!Homophobie" ins Leben gerufen.

Am 18. Juli plant Robino Zepf gemeinsam mit dem Freiburger Cinemaxx einen Aktionsvormittag im Kino an der Bertoldstraße. Mit Robino Zepf sprach Frank Zimmermann.

BZ: Warum engagieren Sie sich gegen Homophobie?
Robino Zepf: Mein eigenes Outing im Herbst 2010 kam in meiner eigenen Familie nicht gut an, das ging bis hin zu Beleidigungen und Drohungen, wir haben uns oft gestritten, mein Freund hatte Hausverbot und ich sollte auch die ganze Zeit zuhause bleiben. Nur meine Oma und mein Opa haben es akzeptiert. Ich habe lange versucht, auszuziehen, aber das hat nicht geklappt. Erst ein Jahr später konnte ich mit meinem Freund zusammenziehen.
BZ: Ist Ihre Familie besonders wertkonservativ oder religiös?
Zepf: Eigentlich nicht, meine Familie ist relativ weltoffen, würde ich sagen. Es sind auch keine religiösen Gründen, die da eine Rolle spielen. Sie haben mir zu verstehen gegeben, dass ...

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