Bildung

JVA Freiburg: Straftäter drücken die Schulbank

Anja Bochtler

Von Anja Bochtler

Do, 16. September 2010 um 17:21 Uhr

Freiburg

Was kommt nach dem Gefängnis? Für die meisten ist es schwer, "draußen" ihren Platz zu finden. Leichter wird’s für diejenigen, die ihre Haftzeit nutzen – so wie diese vier Männer, die gerade einen Schulabschluss geschafft haben (Namen von der Redaktion geändert).

Ein Schulabschluss ermöglicht Berufsperspektiven. Vor allem aber hat es ihre persönliche Entwicklung vorangebracht. Bildung im Gefängnis wirkt oft besser als eine Therapie, ist Reinhard Sprehe, Leiter des JVA-Bildungszentrums, überzeugt. Erst recht, weil nur eine Handvoll Psychologen für 630 Häftlinge da sind.

Abitur:
Stefan W., 44 Jahre. Sexualdelikt. Verurteilt zu acht Jahren Haft. Davon sind drei Jahre vorbei, wegen guter Führung wird er voraussichtlich 2012 entlassen.

Nach Freiburg ließ sich Stefan W. in erster Linie deshalb verlegen, weil er hier am Programm für Sexualstraftäter teilnehmen wollte. Aber auch das Bildungszentrum der JVA zog ihn her. Er wollte nicht stehenbleiben in seiner Haftzeit, sich weiterentwickeln in jeder ...

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