Schutz vor Amokläufen?

Klassenzimmer: Türknaufe statt Klinken für mehr Sicherheit

Claudia Füßler und Benjamin Klaußner

Von Claudia Füßler & Benjamin Klaußner

Di, 12. Oktober 2010 um 10:33 Uhr

Freiburg

Knaufe statt Klinken an den Türen: Knapp anderthalb Jahre nach dem Amoklauf von Winnenden, bei dem ein Schüler 15 Menschen und sich selbst erschoss, werden an den Schulen in Freiburg Konsequenzen gezogen.

Grundlage sind Empfehlungen eines Expertenrats des Kultusministeriums. In einem ersten Schritt werden nach und nach an sämtlichen Freiburger Klassenzimmern in allen 75 Schulen die Türklinken ausgetauscht – was keineswegs unumstritten ist.

"Statt der Türklinken werden sogenannte Festknäufe installiert", sagt Johannes Klauser, Leiter des Gebäudemanagement Freiburg (GMF), das die Arbeiten ausschreibt. Die Türen zu den Klassenzimmern lassen sich damit nur noch mit einem Schlüssel von außen öffnen. Mit diesem Austausch soll im Falle eines Falles verhindert werden, dass ein Amokläufer in die Räume gelangt. 200.000 Euro hat der Gemeinderat zunächst ...

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