Wiedersehen!

Kompromiss: Der Wiederaufbau des Palais Sickingen in der Salzstraße

Peter Kalchthaler

Von Peter Kalchthaler

Mo, 18. Mai 2015

Freiburg

WIEDERSEHEN! Der Wiederaufbau des Sickingen-Palais versuchte sich am Kompromiss zwischen historischer und zeitgenössischer Formensprache.

INNENSTADT. Vor 50 Jahren, im Frühjahr 1965 wurde der Wiederaufbau des Palais Sickingen an der Salzstraße abgeschlossen. Das Palais war eines der Hauptwerke des Übergangs zwischen Spätbarock und frühem Klassizismus im südwestdeutschen Raum. Dies betraf sowohl die aufwendige Architektur des Außenbaus als auch die reiche Innenausstattung, die beim Bombenangriff vom 27. November 1944 unwiederbringlich verloren ging.

Mit dem Neubau hinter der rekonstruierten Fassade war über 20 Jahre nach dem Angriff eine große Lücke in der Salzstraße geschlossen worden. Es sollte nochmals 20 Jahre dauern, bis mit dem Wiederaufbau der fast gleichzeitig mit dem Palais Sickingen entstandenen Deutschordenskommende die Lücke auf der anderen Straßenseite verschwand.

Der Bauherr des Palais war Ferdinand Sebastian von Sickingen-Hohenburg (1715 bis 1772). 1748/49 hatte er Schloss Ebnet nach Plänen des Basler Architekten Johann Jacob Fechter und unter Mitwirkung von Christian Wentzinger umbauen ...

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