Gründerpreis

Freiburger Firma entwickelt Verfahren, mit dem Glas so flexibel zu verarbeiten ist, wie Kunststoff

Jens Kitzler

Von Jens Kitzler

Mo, 17. Dezember 2018 um 14:51 Uhr

Freiburg

Der Sonntag Die Verarbeitungsmöglichkeiten von Glas hinken denen anderer Materialien seit langem hinterher. Jetzt hat die Firma Glassomer ein Verfahren entwickelt, das den Stoff auch für 3D-Drucker nutzbar macht.

Das aus einem Forschungsbereich der Universität Freiburg hervorgegangene Startup will die Glasverarbeitung ins 21. Jahrhundert bringen. Künftig soll man Glas so flexibel verarbeiten können wie Kunststoffe.

Wer einmal in einer Glasbläserei war, verbindet Herstellung und Formung des durchsichtigen Materials mit archaischer Technik. Mit heißen Flammen aus Öfen, mit schwitzenden Arbeitern, die glühende Materialien balancieren. Die Herstellung von Glas ist eine rund 5000 Jahre alte Kulturtechnik, und auch wenn die moderne Produktion ein High-Tech-Gewerbe ist, war die Glasverarbeitung anderen Materialien lange hinterher. Allen voran dem Plastik.

Fotolinsen von Standard-Smartphones sind aus Plastik– dabei wäre Glas besser
"Kunststoffe sind, was die Möglichkeiten angeht, sie zu ...

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