Prozess

Messerstecher vom Lindenwäldle hat Ex-Freundin lange terrorisiert

Frank Zimmermann

Von Frank Zimmermann

Do, 25. Juni 2015 um 07:23 Uhr

Freiburg

Am helllichten Tag hat ein Mann seine Ex-Freundin an einer Freiburger Tram-Haltestelle niedergestochen. Nun hat der Prozess gegen ihn begonnen. Schon Wochen vor der Tat hat er das Opfer psychisch gequält.

Als am Morgen des 17. November 2014 eine Frau, die mit ihrem Mann an der Stadtbahnhaltestelle Lindenwäldle wartete, von einem Mann niedergestochen wurde, sorgte das für Aufsehen – auch, weil zwei Männer, darunter der Flüchtling Hassan Yahya, beherzt eingriffen und den Messerstecher überwältigten.
Die Frau wurde lebensgefährlich verletzt. Den Ärzten gelang es, sie zu retten. Am Mittwoch sagten sie und ihr Mann am ersten Prozesstag im Landgericht aus. Dabei wurde klar: Auch die Wochen vor der Attacke waren für die Frau der blanke Horror.

Irgendwann, nachdem sie lange gefasst erzählt hat, fängt Martina P.* an zu weinen. Die Folgen dessen, was ihr der Angeklagte angetan hat, sind nicht bewältigt. Bis heute ist sie in psychotherapeutischer Behandlung. Der Angeklagte Thomas S.* darf ihre Aussage nicht im Saal, sondern über Video von einem anderen Zimmer aus verfolgen. Viel hat die Universitätsmitarbeiterin in den ...

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