Forschung

Neues naturwissenschaftliches Graduiertenkolleg an der Uni Freiburg

Nicola Schwannauer

Von Nicola Schwannauer

Di, 04. November 2014

Freiburg

Biobatterien, Rußfilter, Krebsmittel: Das fächerübergreifende Graduiertenkolleg forscht an den Grundlagen für revolutionäre Produkte.

Chemiker ohne Doktortitel haben oft schlechte Karten auf dem Arbeitsmarkt. An der Uni Freiburg gibt es nun eine neue Doktor-Schmiede, die Nachwuchsforscher aus Chemie, Pharmazie und anderen Life-Science-Fächern fit macht für die Wissenschaft und künftige Karriereschritte: das Graduiertenkolleg "Funktionelle Diversität kofaktor-abhängiger Enzyme". Die Deutsche Forschungsgemeinschaft stellt dafür 7,5 Millionen Euro über viereinhalb Jahre bereit. Auch inhaltlich bewegt sich das Kolleg an der Nahtstelle zur Wirtschaft. Es geht um Grundlagen für ganz neuartige Anwendungen.

Warum alleine forschen, wenn es auch gemeinsam geht? Das Graduiertenkolleg – kurz Grako – ist ein Angebot für Doktoranden, bei der Arbeit an ihrer Promotion neben der fachlichen Qualifikation in weiteren Bereichen dazuzugewinnen, die im Berufsleben immer wichtiger werden: Vernetzung, Kommunikation, Kontakte. Es ist ein Gesamtpaket für die Doktorandenausbildung mit dem Ziel, umfassend geschulte Nachwuchsforscher für Wissenschaft und Wirtschaft auszubilden.

Fast alle Chemiker machen den Doktor, 95 Prozent. Ohne den Titel, ...

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