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Polizeidirektor Oschwald: "Es war ein schwieriger Einsatz"

Oliver Huber, Karl Heidegger, Videos: Dominic Rock, Oliver Huber, Markus Hofmann

Von Oliver Huber, Karl Heidegger, Videos: Dominic Rock, Oliver Huber & Markus Hofmann

Fr, 25. Oktober 2013 um 12:46 Uhr

Freiburg

Die Polizei blickt auf eine arbeitsreiche Nacht zurück: Ein Mann verschanzte sich mit elf Menschen in einem Imbiss-Restaurant in der Freiburger Tullastraße. Was waren die Hintergründe? Wie wurde er nach fast 14 Stunden überwältigt?

Gegen 19.18 Uhr am Donnerstag hat der Verdächtige den 110-Notruf angerufen und erklärt, er möchte einen Bürgermeister sprechen – es würde sonst ein Unglück passieren. Die Polizei hatte mit dem Schlimmsten gerechnet, so die Ermittler auf einer Pressekonferenz in der Freiburger Polizeidirektion am Freitagmittag. Dort informierten Freiburgs Polizei-Pressesprecherin Laura Riske, der leitende Kriminaldirektor Alfred Oschwald und Oberstaatsanwalt Wolfgang Maier die Öffentlichkeit.

Immer wieder hatte der 36 Jahre alte Mann Oschwald zufolge gedroht, den Imbiss in der Tullastraße in die Luft zu sprengen. Er sei zu allem bereit, drohte er gegenüber den Beamten. Aus den Akten hatte die Polizei auch Hinweise auf Schusswaffen. Konkrete Forderungen habe der Mann aber nicht gestellt. "Vielmehr wollte er mit jemanden über seinen Fall sprechen, etwa mit einem Bürgermeister", sagte Oschwald.Die ganze Nacht hatte die Freiburger Polizei mit dem Tatverdächtigen gesprochen und verhandelt. Die Ermittler waren mit insgesamt 400 Kräften vor Ort. In dem Schnell-Restaurant waren zwölf Personen, der Täter, sechs Erwachsene sowie fünf Kinder im Alter von 7 bis 17 Jahren – darunter die Familie des Tatverdächtigen. Immer wieder haben die Beamten den 36-Jährigen aufgefordert den Imbiss zu verlassen.

Auch mit den anderen Menschen im Imbiss wurden mehrfach Gespräche geführt. Auch sie wurden aufgefordert, das Gebäude zu verlassen. Wenn sie freiwillig dort seien, könnten sie auch gehen, so die Ansage der Polizei. Doch keiner der Anwesenden ist dem nachgekommen. ...

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