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Einblick

So arbeiten die Richterinnen und Richter am Amtsgericht Freiburg

Am Freiburger Amtsgericht müssen Fälle teilweise im Akkord abgearbeitet werden. Die Richterinnen und Richter haben manchmal vier Verhandlungen an einem Tag - und sollen auf alle gleich gut vorbereitet sein.

  • Zahlreiche Verfahren und Akten bringen Lesestoff Foto: Thomas Kunz

Die acht Sitzungssäle im Amtsgericht am Holzmarkt in Freiburgs Innenstadt sind fast täglich belegt. Spektakuläre Kriminalfälle werden dort verhandelt, aber auch kleinere Delikte: Diebstähle, Beleidigungen oder Schwarzfahren. Nicht selten hat eine Richterin oder ein Richter an einem Tag gleich mehrere Angeklagte vor sich sitzen. Diese Verhandlungen sind dann nur auf eine bis anderthalb Stunden veranschlagt. Doch manchmal entstehen plötzlich Lücken, weil Verhandlungen ausfallen.

Erster Verhandlungstag
Auf gleich zwei Termine am Montag hat sich Richterin Somi Nikol vergeblich vorbereitet. Während sie das Urteil vorträgt, mit dem sie einen geständigen Dieb zu einer Bewährungsstrafe verurteilt und ihn auffordert, sein Leben besser in den Griff zu kriegen, wird ihr von einer Gerichtshelferin ein Zettel gereicht. Ein Einspruch gegen einen Strafbefehl wegen falscher Versicherung an Eides Statt wurde zurückgenommen – die Verhandlung fällt aus.

Ausgerechnet für diesen Fall habe sie viele Akten studieren ...

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