Jahresbilanz

Sparkasse überweist wieder sechs Millionen Euro an die Freiburger Stadtkasse

Uwe Mauch

Von Uwe Mauch

Fr, 22. Februar 2019 um 16:32 Uhr

Freiburg

Zufrieden ist die Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau mit dem Geschäftsjahr 2018. Die Stadt Freiburg profitiert von der zuverlässigen Gewerbesteuer-Zahlung.

Auf unverändertem Niveau bewegt sich die Gewerbesteuer, die die Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau im vergangenen Jahr an die 34 Trägerkommunen überwiesen hat. In der Bilanzpressekonferenz am Freitag teilte Vorstandsvorsitzender Marcel Thimm mit, dass von den neun Millionen Euro an Gewerbesteuer allein sechs Millionen Euro in die Freiburger Stadtkasse flossen. Emmendingen als zweitgrößte Stadt im Geschäftsbereich erhielt 1,5 Millionen Euro. Seit fünf Jahren sind diese Zahlen stabil. Vor zehn Jahren war das ganz anders: 2008, in der großen Bankenkrise, hatte sie kaum Überschüsse erwirtschaftet und entrichtete überhaupt keine Gewerbesteuer.

Geld für die Allgemeinheit gibt die Sparkasse auch als Sponsor aus. Mit rund zwei Millionen Euro unterstützte das Institut im vergangenen Jahr 1200 einzelne Projekte in den Bereichen, Kultur, Bildung, Wissenschaft, Soziales, Umwelt und Sport.

Anders als die Bundesbank sieht der vierköpfige Sparkassenvorstand keine Anzeichen für eine Immobilienblase in Freiburg. Die Erwerber hätten genügend Eigenkapital und finanzierten solide, sagte Eric Greil. Es kauften auch keine Investoren aus der Schweiz oder den USA ganze Häuserblocks, so Marcel Thimm. Die Kunden seien "ganz normale Menschen". Die hätten geerbt, benötigten die 200.000 Euro nicht, wollten aber in ihrem Alter keine Aktien, sondern kauften dann für eine halbe Million Euro eine Wohnung, die sie über die Miete finanzierten.

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