Freiburg

Toter im Stühlinger: Polizei dementiert Gerüchte

Joachim Röderer

Von Joachim Röderer

Di, 19. März 2019 um 14:20 Uhr

Freiburg

Ein 46 Jahre alter Mann ist am Montag tot im Stühlinger aufgefunden worden. Todesursache seien medizinische Gründe oder ein Unfall, sagt die Polizei – und tritt Spekulationen entgegen.

Der leblose Mann, der aus der Region stammt, war am Montag von Fußgängern an einer Böschung im Bereich des Eschholzparks im Stadtteil Stühlinger gefunden worden. Ein herbeigerufener Arzt konnte dem 46-Jährigen nicht mehr helfen. Die Polizei vermutet, dass es für den Tod des Mannes, der gesundheitlich vorbelastet war, medizinische Gründe gibt. Es könnte sich aber auch um einen Unfall handeln. "Es gibt keine Anhaltspunkte für eine Fremdeinwirkung oder für einen Suizid", so Polizeisprecher Jerry Clark gegenüber der Badischen Zeitung. Die Staatsanwaltschaft prüfe, ob eine Obduktion angeordnet wird.

Die Polizei hatte den Fall am Dienstag über Twitter und Facebook öffentlich gemacht. Es seien Fake News in Umlauf, warnt das Social-Media-Team des Freiburger Polizeipräsidiums. Denn: In sozialen Netzwerken wie Snapchat kursiert offenbar ein Video, das zeigt, wie der Sarg des Mannes an der Ferdinand-Weiß-Straße abtransportiert wird. In den Netzwerken wurde dann auch behauptet, dass es in Freiburg erneut ein Verbrechen gegeben habe und ein junges Mädchen betroffen sei. "Das sind Falschinformationen", so Clark. Internetnutzer, die das Video auf ihr Smartphone geschickt bekommen, wurden aufgefordert, das Video nicht weiter zu verbreiten, sondern zu löschen.