Viel schneller zur einzelnen Zelle

Holger Schindler

Von Holger Schindler

Di, 15. Juli 2014

Freiburg

Freiburger Mikrosystemtechniker bauen Gerät, das lebende Zellen automatisch isoliert – und wollen nun auf den Markt damit.

Es ist eine gute Nachricht für die Pharmaforschung und die Medizin, speziell mit Blick auf den Kampf gegen den Krebs – und es entspricht in geradezu idealer Weise dem Bild, das Freiburgs oberster Wirtschaftsförderer Bernd Dallmann gerne von der künftigen ökonomischen Entwicklung der Stadt zeichnet. Junge Forscher vom Institut für Mikrosystemtechnik entwickeln ein Gerät, das lebende Zellen vollautomatisch und schnell vereinzelt, Basis für viele weitere Forschungsmethoden. Sie schaffen Wissen – und wollen dies nun wirtschaftlich verwerten.

"Angefangen hat alles mit einem von der Europäischen Union finanzierten Forschungsprojekt im Jahr 2010", erinnert sich Jonas Schöndube (28). Die EU stellte damals Geld bereit, um europaweit die Analysemethoden mit Blick auf einzelne Zellen voranzutreiben. Peter Koltay, promovierter Physiker und Wissenschaftler am Institut für Mikrosystemtechnik (Imtek) der Uni Freiburg, stellte einen Antrag, um ein entsprechendes Forschungsprojekt am Imtek an den Start zu bringen ...

BZ-Archiv-Artikel

Einfach registrieren und Sie können pro Monat 5 Artikel kostenlos online lesen - inklusive BZ-Plus-Artikel und BZ-Archiv-Artikel.

Gleich können Sie weiterlesen!

Exklusive Vorteile:

  • 5 Artikel pro Monat kostenlos
  • BZ-Plus-Artikel lesen
  • Online-Zugriff auf BZ-Archiv-Artikel
  • Qualitätsjournalismus aus Ihrer Heimat
  • An 18 Standorten in Südbaden – von 150 Redakteuren und 1500 freien Journalisten
  • Verwurzelt in der Region. Kritisch. Unabhängig.
  • Komfortable Anzeigenaufgabe und -verwaltung
  • Weitere Dienste wie z.B. Nutzung der Kommentarfunktion
  • Zugang zu mehreren Portalen der bz.medien: badische-zeitung.de, fudder.de und schnapp.de

* Pflichtfelder

Anmeldung

* Pflichtfelder

Meine BZ