"linksunten"-Razzia

Schlagstöcke, Messer und Zwillen stammen wohl auch aus KTS-Räumen, die die Stadt finanziert

Sina Gesell

Von Sina Gesell

Di, 29. August 2017 um 08:45 Uhr

Freiburg

BZ-Plus Die Gegenstände, die bei der Razzia für das Verbot der linksextremen Internetseite "linksunten" in Freiburg gefunden wurden, stammen wohl teils aus dem Kulturtreff in Selbstverwaltung (KTS). Den finanziert die Stadt. Derweil ist nicht klar, ob die Waffen überhaupt Waffen sind.

Nach dem Verbot der linksextremen Internetseite "linksunten.indymedia" steht das autonome Zentrum KTS im Fokus. Nach BZ-Informationen wurden die Waffen in deren Räumen gefunden sowie im Keller einer Privatwohnung. Die Stadtverwaltung, die den Förderverein Subkultur jährlich bezuschusst, will erst den ausführlichen Polizeibericht abwarten, bevor sie mögliche Konsequenzen zieht. Die Freiburger Bundestagsabgeordnete Kerstin Andreae (Grüne) spricht von einem "Geschmäckle", was das Vorgehen des Bundesinnenministers betrifft.
Nachdem Bundesinnenminister Thomas de Maizière die Plattform ...

BZ-Plus-Artikel

Einfach registrieren und Sie können pro Monat 10 Artikel kostenlos lesen - inklusive BZ-Plus-Artikel und BZ-Archiv-Artikel.

Gleich können Sie weiterlesen!

Exklusive Vorteile:

  • 10 Artikel pro Monat kostenlos
  • BZ-Plus-Artikel lesen
  • Online-Zugriff auf BZ-Archiv-Artikel
  • Qualitätsjournalismus aus Ihrer Heimat
  • An 18 Standorten in Südbaden – von 150 Redakteuren und 1500 freien Journalisten
  • Verwurzelt in der Region. Kritisch. Unabhängig.
  • Komfortable Anzeigenaufgabe und -verwaltung
  • Weitere Dienste wie z.B. Nutzung der Kommentarfunktion
  • Zugang zu mehreren Portalen der bz.medien: badische-zeitung.de, fudder.de und schnapp.de

* Pflichtfelder

Anmeldung

* Pflichtfelder

Meine BZ