Verschärfte Gesetzeslage

Waffen – zerstört von Amts wegen

Bastian Henning

Von Bastian Henning

Do, 01. April 2010 um 00:01 Uhr

Südwest

Das verschärfte Waffengesetz hat sich ausgewirkt. Bei der Außenstelle der Landespolizeidirektion Freiburg landeten täglich Hunderte Pistolen und Gewehre – darunter auch historische Stücke.

Der exakte Ort muss geheim bleiben. Auch wie das Gebäude aussieht, soll nicht in der Zeitung stehen. Und schon gar nicht, wie man zu dem fensterlosen Raum kommt, der hinter einer schweren Panzertür liegt. "Wir wollen nicht, dass jemand auf dumme Gedanken kommt", begründet der Polizeisprecher die Geheimniskrämerei. Denn woran in diesem Raum drei speziell ausgebildete Beamte im täglichen Wechsel und dann maximal eine Stunde ohne Pause arbeiten, ist hochbrisant: Waffen, Munition, Sprengstoff. Hier landet alles, was die Polizei konfisziert oder was Bürger zurückgeben.

Tausende Waffen konnten dank der Amnestie vernichtet werden
Zuletzt wurde hier mehr gearbeitet als sonst. Nach dem Amoklauf von Winnenden hatte der Bund das Waffengesetz verschärft und gleichzeitig die straffreie Rückgabe illegaler Waffen zugesichert. So ...

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