Antisemitismus-Treffen

Warum Freiburger Juden von ihrer Gemeinde keine Post mehr wollen

Anja Bochtler

Von Anja Bochtler

Do, 11. Juli 2019 um 16:55 Uhr

Freiburg

BZ-Plus Hitlergruß im Geschichtsunterricht, Schlägereien, Juden-Witze: Bei einem Treffen gegen Antisemitismus in Freiburg berichten Betroffene über eine veränderte Stimmung und was man tun muss.

Der Wunsch von Rami Suliman macht betroffen: "Jude soll kein Schimpfwort sein." Der Vorsitzende der Israelitischen Religionsgemeinschaft Baden und der Jüdischen Gemeinde in Pforzheim weiß, dass es keine Selbstverständlichkeit mehr ist, was er fordert. Das zeigten Beispiele beim Netzwerktreffen gegen Antisemitismus Baden-Württemberg bei der Israelitischen Gemeinde in Freiburg. Es wurde von zwei Berliner Institutionen, der Amadou-Antonio-Stiftung und dem Anne-Frank-Zentrum, im Rahmen der Bildungs- und Aktionswochen gegen Antisemitismus organisiert.

"Antisemitismus in Deutschland gab es immer." Rami Suliman Was Rami Suliman schildert, kennt auch Irina Katz, die Vorsitzende der Israelitischen Gemeinde in Freiburg: Immer mehr Mitglieder wollten keine Post mehr von ihrer Gemeinde ...

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