Landgericht Freiburg

WG-Mord: Gutachter spricht von einer "bizarren Tat"

Frank Zimmermann

Von Frank Zimmermann

Fr, 20. Januar 2017 um 20:19 Uhr

Freiburg

Die Psychiater sind sich nicht sicher, woran der Studenten leidet, der seine Mitbewohnerin erstach. Im Raum steht die Frage: "Warum wurde nie eine Persönlichkeitsstörung diagnostiziert?"

Verloren sitzt Markus E.* neben seinem Anwalt Roland Beckert, er ist sehr blass, die langen Haare hängen seitlich herunter, die meiste Zeit schaut er nach unten, manchmal stützt er den Kopf mit der Hand. Auch als seine Mutter über ihn und das gemeinsame Leben spricht, ist bei ihm keine Regung wahrzunehmen.

Markus E. ist vorvergangene Woche 25 geworden. Seinen Geburtstag hat er im Gefängniskrankenhaus Hohenasperg verbracht, wo er sich seit dem 12. August befindet – wegen Suizidgefahr. Um den eigenen Tod kreisten seine Gedanken seit langem.

Tötung war sehr grausam
E. war deshalb in psychotherapeutischer Behandlung. Am Abend des 10. August hatte er seine sieben Jahre ältere Mitbewohnerin Susanne T.*, die er kaum kannte, erstochen. Die Tötung war sehr ...

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