Bildungsarbeit

Wie ein Verein an Schulen gegen Homophobie ankämpft

Anja Bochtler

Von Anja Bochtler

Mi, 20. Mai 2015

Freiburg

VEREINT IM VEREIN: Der Verein "Fluss" geht für seine Bildungsarbeit zu Geschlecht und sexueller Orientierung auch in Schulen.

VAUBAN/HERDERN. Sie haben einen Traum: eine Welt, in der Menschen jeder sexuellen Ausrichtung akzeptiert sind. In der sich Jugendliche ohne Angst als lesbisch, bisexuell oder transsexuell outen können und wo "schwul" kein Schimpfwort ist. Mit diesem Ziel fanden sich Menschen, die nicht mit der heterosexuellen Mehrheit übereinstimmen, zu "Freiburgs lesbischem und schwulem Schulprojekt" (Fluss) zusammen. Inzwischen trägt der Verein den umfassenderen Zusatz "Bildungsarbeit zu Geschlecht und sexueller Orientierung".

Wo fängt Homophobie an? Die Jugendlichen der 8 a des Droste-Hülshoff-Gymnasiums in Herdern ziehen ganz unterschiedliche Grenzen: "Wenn man andere beschimpft". "Wenn man das, was man denkt, nicht für sich behält." Oder deutlich früher: "Wenn man Homosexualität eklig findet." Und was ist mit der als Beschimpfung gemeinten Äußerung "Ist der schwul"? Ronny Pfreundschuh (35) schaut in den Sitzkreis mit Achtklässlern und fragt: "Gibt’s das ...

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