Wahlkampf 2009

Live-Ticker: Angela Merkel auf Wahlkampftour in Freiburg

Joachim Röderer, Alexandra Sillgitt, Simone Lutz

Von Joachim Röderer, Alexandra Sillgitt & Simone Lutz

Do, 03. September 2009 um 09:26 Uhr

Freiburg

Sonne und Regen haben sich bei Angela Merkels Wahlkampfauftritt in Freiburg abgewechselt – ähnlich durchwachsen fällt auch das Urteil der Bürger zu ihrer Rede aus. Doch zeichnet sich eine klare Tendenz ab. Der Besuch der Bundeskanzlerin in Text, Foto und Video.

Best of Merkel: Schlussappell
- "Geschichte wird von jedem Einzelnen geschrieben an jedem einzelnen Ort – und nicht nur von der Politik. Deshalb bitte ich Sie: Gehen Sie wählen."
- "Wer mich will, muss CDU wählen."

Best of Merkel: Einwanderung
- "Wir müssen um jeden Menschen kämpfen, der seine Zukunft in diesem Land sieht. Und da schließe ich ausdrücklich die Migrantinnen und Migranten ein."

Best of Merkel: Milchbauern
- "Wenn's hilft, bin ich auch gerne schuld. Aber es geht hier nicht um Schuld, sondern dass Sie einen anständigen Preis für Ihre Milch bekommen."

Best of Merkel: Sozialstaat
- "Wir müssen Familie und Beruf besser zusammenbringen."
- "Elterngeld, Vätermonate - das war eine kleine Revolution." (Anm.: innerhalb der CDU)

Best of Merkel: Baden-Württemberg
- "Ich komme aus Mecklenburg-Vorpommern. Da ist es auch schön und wir sind schon ganz gut, aber wir sind noch nicht da, wo Baden-Württemberg ist."

Best of Merkel: Lafontaine:
– "Die, die sagen, mit Lafontaine wäre alles besser gewesen, dürfen heute wenigstens frei ihre Meinung sagen."

Best of Merkel: Wirtschaft und Krise
- "Die Krise ist für mich erst vorbei, wenn wir wieder da sind, wo wir vor der Krise standen."
- "Die Krise müssen wir als Chance sehen, so sagt es ein chinesisches Sprichtwort."
- "Auch die CDU hat nicht alle Antworten. Wir brauchen jeden guten Gedanken."
- "Wohlstand funktioniert über Beschäftigung, und Beschäftigung funktioniert über Wachstum."

Best of Merkel: Der SC Freiburg
Ehe die Bundeskanzlerin mit ihrer Rede beginnt lobt Baden-Württembergs Ministerpräsident Günther Oettinger den SC Freiburg. "Der spielt tollen Fußball", ruft der Landesvater von der Bühne und setzt gleich nach: "Die haben ja auch einen schwäbischen Trainer." Merkel nimmt den Ball schnell auf: "Ein Schwabe in Baden – ich hätte nicht gedacht, dass es so etwas gibt. Da muss die Not aber groß gewesen sein." (zur Fotogalerie)

Reaktion: Wie fand Salomon Merkels Auftritt?
"Angela Merkel hat sich auch hier in Freiburg an die selbst erklärte Linie gehalten und sich mit der politischen Konkurrenz überhaupt nicht auseinander gesetzt, sondern über nur Deutschland und die Krise und wie es weitergeht. Von mir ist ja ...

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