Erste Bilanz

Freiburger Feuerwehr rückte an Silvester zu 26 Einsätzen aus

BZ-Redaktion

Von BZ-Redaktion

Mi, 01. Januar 2020 um 11:13 Uhr

Freiburg

Die Freiburger Feuerwehr musste rund um den Jahreswechsel zu insgesamt 26 Einsätzen ausrücken, darunter zwei Balkonbrände, ein Keller- und ein Pkw-Brand.

Laut Amt für Brand- und Katastrophenschutz ging es zwischen 15 Uhr am Silvestertag und 3 Uhr am Neujahrsmorgen vor allem um "klassische" Einsätze wie brennende Müllbehälter und Papierkörbe. Als erfreulich wurde gelobt, dass es diesmal – anders als zu Teil in Vorjahren – keine Übergriffe auf Rettungskräfte gab. Außer den 18 diensthabenden Angehörigen der Berufsfeuerwehr in der Hauptfeuerwache an der Eschholzstraße hatten sich 36 ehrenamtliche Feuerwehrangehörige zum Bereitschaftsdienst bereiterklärt.

Bereits an Silvester gegen 16.30 Uhr galt es, einen Kellerbrand in der Straße Am Lindenwäldle in Weingarten zu löschen. Dessen Ursache ist bislang unbekannt. Zwei Feuerwehrtrupps rückten unter schwerem Atemschutz in das Gebäude, löschten den Brand und suchten den Bereich nach Personen ab. Zwei Bewohner, die versucht hatten, das Feuer selbst zu löschen, wurden ärztlich betreut. Die Polizei schätzt einen Sachschaden "im unteren vierstelligen Bereich". Etwa eine Stunde später brannte auf einem Balkon im 5. Stock eines Hochhauses an der Auwaldstraße in Landwasser ein Sofa. Auch hier wurde gelöscht und nach möglichen Verletzten gesucht. Der Treppenraum wurde per Druckbelüftungsgerät rauchfrei gemacht. Beteiligt waren rund 50 Einsatzkräfte. In den ersten Stunden des neuen Jahres gab es einen weiteren Balkonbrand in Littenweiler sowie den Brand eines Autos an der Belfortstraße in der Freiburger Innenstadt.

Darüber hinaus rückten die Einheiten des Rettungsdienstes zu 51 Einsätzen im Stadtgebiet Freiburg aus. Unter anderem waren Alkoholvergiftungen, Gesicht- und Schnittverletzungen zu behandeln. Bei 18 Einsätzen war eine notärztliche Versorgung erforderlich.

Bei den Disponenten der Integrierten Leitstelle Freiburg Breisgau-Hochschwarzwald gingen von Silvesternachmittag bis Neujahrmorgen insgesamt 267 Notrufe ein.