Bücher über Integration und Ausgrenzung

Iréne Némirosky: Fast einer von uns

Hans-Dieter Fronz

Von Hans-Dieter Fronz

Sa, 09. April 2011

Literatur

Die in Auschwitz umgekommene Autorin Irène Némirosky dachte in ihren Büchern über Integration und Ausgrenzung nach.

Die Romane und Erzählungen Irène Némirovskys verhandeln ein zu ihrer Zeit wie heute zentrales Thema: Integration. Als die französische Schriftstellerin 1942 in Auschwitz starb, hinterließ sie ein beeindruckendes Oeuvre, in dem sich ihr eigenes Leben in vielfältiger Weise spiegelt. Als Tochter eines jüdischen Bankiers 1903 in Kiew geboren, war Némirovsky nach der russischen Oktoberrevolution mit ihren Eltern nach Paris emigriert. In Frankreich zu Lebzeiten eine Berühmtheit, erlangte sie mit dem 2004 aus dem Nachlass veröffentlichten letzten unvollendeten Romans "Suite française" Weltruhm.

Némirovskys Erfahrungen von Emigration und jüdischer Sonderstellung sind ein wiederkehrendes Thema ihrer Romane und Erzählungen. Die 1930 erschienene Novelle "Der Ball", mit der ihr der Durchbruch gelang, verquickt das Motiv der ...

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