Friedhofsmauer und Absturzsicherung gewünscht

Hans-Ulrich Fiedler

Von Hans-Ulrich Fiedler

Do, 09. September 2021

Efringen-Kirchen

Ortschaftsrat Mappach berät die Mittelanmeldung 2022 / Dämpfifescht wird noch einmal um ein Jahr verschoben.

Mit einem Rückblick auf die Mittelanmeldung für 2021 begann Ortsvorsteher Helmut Grässlin die Wünschesammlung für 2022. Im letzten Jahr konnten in Mappach viele Pläne umgesetzt werden. Vor allem die lange umstrittene Sanierung der Wohnungen im Rathaus wurde genehmigt und ist bereits in vollem Gange. Die Vorarbeiten sind erledigt und nachdem jetzt auch die offizielle Baugenehmigung vorliegt, rücken in Kürze die Handwerker an.

Bei dem Bypass am Brandweiher, der für den Starkregenschutz benötigt wird, verzögern sich die Arbeiten, da die ausführende Firma Materialschwierigkeiten hat. Aber bald soll es auch hier losgehen.

Noch nicht weitergekommen ist die Fortsetzung der Sanierung der Friedhofsmauer. Daher wurde dieser Punkt erneut in die Mittelanmeldung für 2022 aufgenommen, ergänzt um die Renovierung der Treppe beim Ehrenmal. Ein weiterer Punkt war die Absturzsicherung bei der Kirche. Dort ist seit längerem der Bereich hinter der Kirche mit Bauzäunen abgesperrt, weil die Gefahr besteht, dass Personen die Mauer zum Nachbargrundstück herunterfallen können. Hier sollte dringend Abhilfe geschaffen werden. Wie jedes Jahr steht auch die Straßenunterhaltung – und hier insbesondere die Kirchstraße und ihre Fortsetzung zu den Aussiedlerhöfen – auf der Liste.

In Maugenhard ist die Gemeinde derzeit dabei, einen für Kinder gefahrenloseren Weg zur Bushaltestelle zu schaffen. Im Hinblick auf die vielen Kinder wünscht sich der Ortschaftsrat hier einen Spielplatz. Er ist sich jedoch der Schwierigkeit bewusst, dass die Gemeinde in Maugenhard kein eigenes Grundstück besitzt. Auch der Unterhalt der Feldwege und der Starkregenschutz sollen nicht aus den Augen verloren werden. Der Bauhof ist hier bereits immer wieder tätig. Der Ortsvorsteher dankte der Gemeinde und dem Bauhof für die Arbeit, Unterstützung und gute Zusammenarbeit bei den vergangenen Vorhaben.

Eigentlich wäre dieses Jahr wieder das bekannte Dämpfifescht an der Reihe gewesen. Auf Grund der Corona-Pandemie ist der Aufwand für die Schutzmaßnahmen jedoch zu hoch, um ein unbeschwertes Fest durchzuführen. Daher hat die Gemeinschaft einstimmig beschlossen, das Ereignis dieses Jahr abzusagen und auf 2022 zu verschieben.