Dreimatland!

Gegenverkehr als Dauerzustand: Mobilität ist ein Reizthema in Lörrach

Willi Adam

Von Willi Adam

Do, 24. Mai 2018 um 12:12 Uhr

Lörrach

BZ-Plus Nichts wird in Lörrach so leidenschaftlich diskutiert wie das Thema Mobilität. Dazu liegen viele Fakten auf dem Tisch – aber die politischen Schlussfolgerungen daraus gehen weit auseinander. Ein Überblick.

Das Thema Mobilität in Lörrach ist vielschichtig und unübersichtlich, weil es in der öffentlichen Diskussion sofort grundsätzlich wird, wenn nur das Stichwort "Verkehr" fällt. In der Serie "Dreimatland!" gibt die BZ einen Überblick über Fakten und Positionen.

Themen und Thesen
Die Diskussion hat viele Aspekte: Aktuell steht eine Studie über die Aussichten einer Tramverlängerung im Mittelpunkt des Interesses, die S-Bahn-ist in Lörrach ein Thema wegen des Takts und wegen der Frage, ob zusätzlich zum Halt an der neuen Zentralklinik noch eine Station beim Zoll möglich und sinnvoll ist. Vor einem Jahr sorgte der Stadtbus für Gesprächsstoff. Radfahren, speziell Fahrradstraßen und Pendlerrouten für zugiges Fortkommen, sind in Lörrach grundsätzlich umstritten. Ebenso der Autoverkehr, speziell rund ums Zentrum. Politischer Konsens ist allenfalls die Förderung des öffentlichen Nahverkehrs. Vereinfach gesagt, gibt es diese Positionen: Das sogenannte bürgerliche Lager aus CDU und Freien Wählern vertritt im Großen und Ganzen die Sache des Autos. Die Grünen setzen sich naturgemäß für Radfahrer und Fußgänger ein. Die SPD legt ihren Schwerpunkt auf Bus und Bahn. Ihre Aussage, es dürfe "kein Verkehrsmittel verteufelt werden", bezieht die SPD auf die Annahme, der Einsatz für das Fahrrad richte sich ...

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