Damit der Tierarzt bezahlbar bleibt

Barbara Schmidt

Von Barbara Schmidt

Sa, 08. September 2018

Wirtschaft

BZ-Plus Eine Krankenversicherung für Hund oder Katze schließen nur wenige Tierhalter ab / Verbraucherschützer sehen den Nutzen kritisch.

Als junger Hund musste Bonnie selten zum Tierarzt. Hier und da eine Impfung, eine ausgerissene Kralle, mehr war nicht. Mit sieben Jahren dann die erste Operation: Ein kleiner Tumor wurde entfernt. Von da an ging es Schlag auf Schlag, Bonnie brauchte teure Untersuchungen und Medikamente. Spätestens jetzt fragten sich ihre Besitzer, warum sie keine Tierkrankenversicherung abgeschlossen hatten. Ob eine solche Versicherung aber tatsächlich sinnvoll ist, daran scheiden sich die Geister.

Schleppende Nachfrage
Fast 23 Millionen Katzen und Hunde leben in bundesdeutschen Haushalten. Hinzu kommen Millionen an Hamstern, Hasen, Vögeln und Fischen. Von Brieftauben oder Reitpferden ganz zu schweigen. Laut einer Umfrage des Industrieverbands Heimtierbedarf besitzen 45 Prozent aller Haushalte ein Heimtier (Pferde zählten nicht dazu). Doch obwohl der Durchschnittsdeutsche als sehr versicherungsfreudig gilt – viele Haushalte sind sogar überversichert –, schließen nur wenige Haustierhalter eine Krankenversicherung für ihren Vierbeiner ab. So wenige, dass der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) dazu gar keine Zahlen nennen kann. Obwohl seit 30 Jahren auf dem Markt, sind Tierkrankenversicherungen immer noch ein Nischenprodukt. Gerade einmal 17 Prozent der Hunde sollen krankenversichert sein, wie das Marktforschungsinstitut Forsa im Auftrag eines Versicherers ermittelt hat. Bei Katzen sind es noch weniger. In Schweden ...

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