Finanzen

Späterer Rentenbeginn zahlt sich aus

Holger Schindler

Von Holger Schindler

So, 13. Januar 2019 um 13:50 Uhr

Wirtschaft

BZ-Plus Die BZ-Telefonaktion zu den Reformen der Rentenversicherung macht deutlich: Erwerbsminderungsrentner bekommen künftig meist mehr Geld.

Zum neuen Jahr sind mehrere Reformen der gesetzlichen Rentenversicherung in Kraft getreten. Dazu gehören die sogenannte Mütterrente, Verbesserungen bei der Erwerbsminderungsrente sowie eine Obergrenze für den Beitragssatz, die bis 2025 gelten soll. Am Donnerstag haben vier Mitarbeiter der Deutschen Rentenversicherung im Rahmen einer Telefonaktion die zahlreichen Fragen der BZ-Leserinnen und -Leser beantwortet. Im Folgenden dokumentieren wir exemplarisch eine Reihe von Fragen und die Antworten der Experten.

Was genau ist mit dem Begriff Mütterrente denn gemeint, und wer profitiert davon?
Wenn von der Mütterrente im Zuge der aktuellen Reformen die Rede ist, geht es um die verbesserte Anerkennung von Erziehungszeiten für Kinder, die vor 1992 geboren wurden. Für sie wurden bis zum 30. Juni 2014 bis zu einem Jahr Kindererziehungszeit berücksichtigt. Seit dem 1. Juli 2014 wird ein zusätzliches Jahr mit Kindererziehungszeiten angerechnet. Von diesem Jahr an bekommen alle Mütter und Väter, für vor 1992 geborene Kinder pro Kind nochmals bis zu einem halben Jahr Erziehungszeit zusätzlich bei der Rente angerechnet. Dies entspricht bis zu einem zusätzlichen halben Rentenpunkt oder rund 16 Euro pro Monat pro Kind.

Muss ich einen Antrag stellen oder selbst anderweitig tätig werden, um die neue Mütterrente zu erhalten?
Nein, ein besonderer Antrag ist bei der neuen Mütterrente im ...

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