"Generalisten verschwinden immer mehr"

Andrea Gallien

Von Andrea Gallien

Sa, 07. Juli 2018

Merzhausen

BZ-Plus BZ-INTERVIEW mit Christian Ante, Merzhauser Bürgermeister und VG-Vorsitzender, zu den Veränderungen in der Kommunalpolitik in den Hexentalgemeinden.

MERZHAUSEN/HEXENTAL. Die Kommunalpolitik im Hexental ist in Bewegung: In Merzhausen wird die Verwaltungsgemeinschaft Hexental (VG) künftig die Verwaltungsaufgaben der Gemeinde Horben übernehmen. Wittnau und Au haben ab 1. Oktober den gleichen hauptamtlichen Bürgermeister. Welche Auswirkungen hat das auf die VG und die Zusammenarbeit der fünf Gemeinden? Darüber sprach Andrea Gallien mit Christian Ante, VG-Vorsitzender und Merzhauser Bürgermeister.

BZ: 75 Prozent Zustimmung – haben Sie solch einen Erfolg von Jörg Kindel in Wittnau erwartet?

Ante: Ich habe ihm nach der Kandidatenvorstellung gute Chancen ausgerechnet, überrascht hat mich aber die Deutlichkeit. So ein Ergebnis hätte es vor 20 Jahren nicht gegeben, da ist schon einiges in Bewegung gekommen. Es kann ja durchaus schief gehen, wenn sich jemand aus der Nachbargemeinde bewirbt. Dass durch die Verwaltungsgemeinschaft und den SV Au-Wittnau ein engeres Verhältnis zwischen den Gemeinden besteht als bei klassischen Nachbarschaften, hat das Votum der Wittnauer sicher beeinflusst. Es wurde auch offen über Kosten von Verwaltung und hauptamtlichem Bürgermeister gesprochen. Das war sicher auch entscheidungsrelevant.

BZ: Haben die Bürger in Wittnau verstanden, dass sich in der Verwaltung von kleinen Gemeinden etwas ändern muss?

Ante: Dass kleine Gemeinden auf Dauer nicht alleine existieren können, hat man im Hexental immer gewusst. Wenn wir durch die VG nicht in dieser Sondersituation wären, hätte es uns schon in den 70er Jahren nicht mehr gegeben.

BZ: Der Rat Horben hat sich ...

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