Sportverletzungen

Darum haben Frauen häufiger einen Kreuzbandriss als Männer

Tamara Keller

Von Tamara Keller

Mi, 24. Oktober 2018 um 15:26 Uhr

Gesundheit & Ernährung

BZ-Plus Zwischen fünf und neunmal häufiger sind Sportlerinnen von einem Kreuzbandriss betroffen. Aber warum ist das so? Die Wissenschaft kennt fünf verschiedene Gründe.

Gemeinsam heben die Betreuer und Sanitäter die Spielerin mit den roten Stutzen auf die orangene Trage. Dann wird sie kurz vor dem Ende der ersten Halbzeit im Bundesligaspiel zwischen dem SC Freiburg und dem USV Jena im Mai vom Platz getragen. Am Tag darauf dann die erschütternde Diagnose: Die 20-jährige Profispielerin Kim Fellhauer hat einen Kreuzbandriss und wird für unbestimmte Zeit ausfallen – schon wieder.

Bereits als sie im Sommer 2014 zum SC wechselte, fiel sie knapp zweieinhalb Jahre wegen eines Kreuzbandrisses aus. Normalerweise dauert die Regenerationsphase bei einem Kreuzbandriss neun Monate. Doch je nach der Reaktion des Knies hält der Heilungsprozess bei dieser Verletzung länger an. Besonders Frauen leiden unter ihr.

"Frauen können bis zu neun mal häufiger betroffen sein," Sven Ostermeier, Facharzt für Orthopädie "Es gibt Untersuchungen im Bereich Fußball, die zeigen, dass Frauen sich das Kreuzband fünf mal häufiger reißen als Männer", sagt der Chirurg und Orthopäde mit Schwerpunkt Knie vom Kreiskrankenhaus Rheinfelden, Henning Ott. Dessen Orthopädische Chirurgie mit ihrem Leiter Stefan Endres ist für Hobbysportler im Dreiländereck eine der ersten Anlaufstellen bei schwerwiegenden Verletzungen. Fünf mal häufiger – dieser Wert gilt für Profisportlerinnen. Für die normale Hobbysportlerin liegt das Risiko sogar noch höher, wie Sven Ostermeier, Facharzt für Orthopädie der Gelenkklinik ...

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