Innovation

Maßgeschneiderter Gelenkersatz am Knie Dank 3-D-Drucker

Gerlinde Felix

Von Gerlinde Felix

Mo, 28. September 2015

Gesundheit & Ernährung

Ihr Kniegelenk ist so lädiert, dass Sie einen künstlichen Ersatz benötigen. Ihr kaputtes Knie wird Scheibchen für Scheibchen von einem Computertomografen (CT) aufgenommen - und die Daten werden direkt zu einem 3-D-Drucker weitergeleitet.

Nach wenigen Minuten Druckzeit ist fertig, was Ihnen mindestens für zehn Jahre Ruhe vor Schmerzen und neue Bewegungsfreiheit schenken soll: eine Knieprothese aus Metall, die individuell und optimal an Ihr Knie angepasst ist. Bereits wenige Stunden später werden Sie operiert. Klingt gut, oder? "So wird vermutlich die Zukunft aussehen, aber noch sind wir in einigen Punkten von dieser Wunschvorstellung entfernt", sagt Johannes Beckmann, Chefarzt der Sportklinik in Stuttgart.

Was funktioniert denn schon? Beispielsweise die mit bis zu zehn Millionen Euro ultrateuren, professionellen 3-D-Drucker. Sie drucken zwar bislang nur Kunststoff, aber in drei Dimensionen anhand der Daten, die das CT einem Prothesenhersteller zuvor geliefert hat. Das Produkt: ein dreidimensionales, maßgeschneidertes Kunststoffmodell. Auch Schnittschablonen für die OP werden direkt hergestellt. Da Kunststoff nicht ausreichend belastbar ist, wird ...

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