"Wir sind uns selbst der größte Feind"

Michael Brendler

Von Michael Brendler

Mo, 14. Oktober 2013

Gesundheit & Ernährung

BZ-INTERVIEW: Der Keim- und Hygieneexperte Ernst Tabori über die krisenanfällige Wohngemeinschaft Mensch/Bakterium.

Ob Wohnzimmer, Küche oder Bad – unsere heimischen Vierwände müssen wir uns mit Millionen von Bakterien teilen. Ein Grund sich zu fürchten? Oder gar zum Gegenschlag mit Desinfektionsmitteln auszuholen? Michael Brendler sprach mit Ernst Tabori, dem Ärztlichen Direktor des Deutschen Beratungszentrums für Hygiene in Freiburg.

BZ: Herr Tabori, der Küchenschwamm ist im Haushalt die Bakterienbrutstätte Nummer eins, der Toilettensitz wieder Erwarten in Sachen Infektionsgefahr relativ sicher. Wie ist das zu erklären?
Tabori: Die Antwort ist eigentlich ganz einfach. Der Küchenschwamm liegt in der Regel an einem warmen Ort, er ist feucht, an ihm sind Nahrungsmittelreste vorhanden – alles Eigenschaften, die ihn zu einer idealen Brutstätte für Keime machen. Der Toilettensitz ist trocken, er wird häufig gereinigt und gegessen wird von ihm auch nicht – all das mögen Bakterien überhaupt nicht und es erklärt, warum er – anders als von den meisten Menschen ...

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