Unverzichtbar für die Region

Gratulationen

Di, 05. Juli 2011 um 17:36 Uhr

Anzeige Gudrun Heute-Bluhm, Oberbürgermeisterin der Stadt Lörrach und Hans-Joachim Harrer, Vorsitzender des Hochschulrats der DHBW Lörrach, überbringen der Bildungseinrichtung Glückwünsche zu ihrem dreißigjährigen Bestehen.

Die Duale Hochschule in Lörrach – eine Erfolgsgeschichte

"Die Entwicklung der Dualen Hochschule ist eine Erfolgsgeschichte. Kaum vorstellbar, dass die Berufsakademie 1981 mit 37 Studierenden in drei Fachrichtungen an den Start ging. Heute ermöglicht die Duale Hochschule über 1750 jungen Menschen eine akademische Ausbildung in 16 Bachelor-Studiengängen und zwei Masterprogrammen.

Die hohe Anziehungskraft haben wir dem dualen System zu verdanken. Durch die Beteiligung der Firmen an der Ausbildung werden die Hochschulabsolventen bestens auf die Anforderungen im Berufsleben vorbereitet. Sie werden bei den mittelständischen Betrieben in der Region als Nachwuchskräfte geschätzt und gefördert. Die Praxisorientierung, die kurze Studiendauer in kleinen Gruppen, die finanzielle Unabhängigkeit und die guten Chancen auf dem Arbeitsmarkt machen das Angebot der Duale Hochschule äußerst attraktiv. Auch aus anderen Gegenden Deutschlands werden Schulabgänger auf die DHBW aufmerksam und lernen Lörrach und das Dreiländereck kennen und schätzen. Die Duale Hochschule ist ein wichtiger Standortfaktor." (Gudrun Heute-Bluhm, Oberbürgermeisterin der Stadt Lörrach)

Ein Ende der Erfolgsgeschichte ist nicht abzusehen

"Es freut mich ganz besonders, der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Lörrach zu Ihrem 30jährigen Jubiläum gratulieren zu dürfen. Sie ist zweifellos ein Leuchtturm in unserer regionalen Bildungslandschaft. Ihre trinationalen Ausbildungsgänge bilden nicht nur den Standort im Dreiländereck ab, sie sind auch einzigartig in Baden-Württemberg. Bundesweit ist die DHBW sogar die erste und einzige Hochschule, die das akademische Studium eng mit der betrieblichen Ausbildung verzahnt.Davon profitiert gerade auch unser heimischer Mittelstand. Entsprechend gut vernetzt mit heimischen Betrieben, Organisationen und Institutionen präsentiert sich diese "Hochschule im ländlichen Raum" denn auch. Die Erfolgsgeschichte am Standort Lörrach ist auch ablesbar an der beeindruckenden Entwicklung des Campus in Lörrach und dem steten Anwachsen der Studentenschaft – und ein Ende dieser Erfolgsgeschichte ist noch nicht abzusehen."

(Rainer Stickelberger, Justizminister des Landes Baden-Württemberg seit 12. Mai 2011)

Zeitgemäße, europakonforme Aus- und Weiterbildung

Seit nunmehr 30 Jahren bereichert die Duale Hochschule Lörrach das Bildungsangebot in der Region. Durch die enge Verzahnung von Wirtschaftsunternehmen und Wissenschaft wird eine hervorragende Berufsqualifikation im Bereich der "angewandten Wissenschaften" gewährleistet. Die dualen Hochschulen in Baden-Württemberg tragen auch aktiv zu einer bildungsgerechteren Zukunft bei, in dem sie den weiterführenden Bildungsweg auch für jene Schulabgänger attraktiv gestalten, die auf eine finanzielle Eigenständigkeit während der Studienzeit angewiesen sind, oder diese schlicht als Bestandteil einer unabhängigen Persönlichkeitsentwicklung schätzen. Außerdem profitiert die Stadt Lörrach und der ganze Landkreis vom internationalen Anklang, den die Duale Hochschule auch im Ausland findet. So gelangt eine nicht zu unterschätzende Anzahl von Studentinnen und Studenten in Kontakt mit unserem Lebensraum - sei dies bei der Wohnungssuche, im Ausbildungsbetrieb oder während der Freizeitbetätigungen.

Das Profil der dualen Hochschulen trägt hierbei nicht zu einer Konkurrenzsituation zwischen den Bildungsträgern bei, sondern komplementiert es zum gesellschaftlichen Vorteil. Ein gesellschaftlicher Vorteil, dessen kontinuierlichen Ausbau sich die Landesregierung durch eine Vermehrung der berufsbegleitenden Studienangebote in dem für die kommenden Jahre maßgeblichen Koalitionsvertrag festgeschrieben hat.

Dem Standort Lörrach kommt aber neben dieser ohnehin schon gewichtigen Aufgabe, nochmals eine Sonderrolle zu, die durch die regionale Situation bedingt ist: Durch den Standort im Dreiländereck ist die duale Hochschule ein Modell für die nachbarschaftliche Vernetzung von Bildungsinstitutionen und Wirtschaftsunternehmen, sowohl mit dem EU- Partner Frankreich, als auch den schweizerischen Eidgenossen. Mit den trinationalen Studiengängen prägt die duale Hochschule ein grenzüberschreitendes Selbstverständnis, bei dem der Umgang mit Fremdsprachen und anderen Kulturkreisen so selbstverständlich ist, wie man sich dies im gemeinschaftlichen Europa des 21. Jahrhunderts nur wünschen kann.

Durch die Verknüpfung von sprachlichen und mathematischen Fähigkeiten, in einem technisch aktuellen Umfeld mit internationaler Ausrichtung, umfasst das Studienangebot an der dualen Hochschule bereits jene Qualifikationen, die von der EU als Schlüsselkompetenzen des 21. Jahrhunderts definiert wurden: Neben dem mutter- und fremdsprachlichen Ausdruck finden hier vor allem die mathematische Kompetenz, der Umgang mit Computern, der selbständige Wissenserwerb, die Eigeninitiative, soziale Kompetenz und das Kulturbewusstsein auch ihre gebührende Berücksichtigung, die durch die aktive Einbindung in Arbeits- und Lebenswelten anderer Sprachen und Kulturen auf vorbildliche Weise umgesetzt wird. Ein vorbildliches Modell, an dem sich andere Bildungseinrichtungen orientieren können.

(Josha Frey, Landtagsabgeordneter in Baden-Württemberg, Bündnis90/Die Grünen)

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