Ein Absolvent erzählt [ANZEIGE]

Große Karriere nach kleiner Firma

Lorenz Bockisch

Von Lorenz Bockisch

So, 14. Februar 2010 um 14:50 Uhr

Andreas Jacobi machte 2006 seinen Abschluss als Internationaler Touristikassistent. Hier erzählt er über den Anfang seiner Karriere und das, was er im Studium dafür gelernt hat.

Andreas Jacobi (25) studierte von 2004 bis 2006 an der ANGELL Akademie in Freiburg und machte seinen Abschluss als Internationaler Touristikassistent. Nach seinem Bachelor-Abschluss in Brighton (UK) ist er über mehrere Stationen inzwischen in München gelandet, wo er bei der Firma Translations.com der Director der Abteilung Business Development ist. In einem Interview mit unserem Mitarbeiter Lorenz Bockisch verriet er, was er in seinem Beruf tut, wie wichtig seine Ausbildung für die berufliche Praxis war und was er beim Arbeiten Neues gelernt hat.

BZ: Herr Jacobi, wie verlief Ihr beruflicher Weg nach dem Abschluss bei ANGELL?

Andreas Jacobi: Schon während meines Studiums hatte ich meine eigene kleine E-Commerce-Firma. Nach meinem Bachelor-Abschluss in Brighton kam ich zu einer Firma in London. Beim dritten Arbeitgeber, translations.com, bin ich mittlerweile seit einem Jahr. Ich musste eigentlich nie viele Bewerbungen schreiben, das lief über gute Kontakte.

BZ: Und was sind Ihre Aufgaben bei Translations.com?

Jacobi: Unsere Firma bietet Globalisierungs- und Lokalisierungs-Lösungen und -technologien. Wir sind Weltmarktführer im Übersetzen von Branding-relevantem Material. Das bedeutet, wir betreuen Firmen bei der Erschließung ausländischer Märkte oder deren Optimierung und unterstützen sie nicht nur bei der Übersetzung von Webseiten, sondern auch bei der Beachtung kultureller Eigenheiten der Zielländer. Meine Aufgaben sind vor allem die Neukundenakquise und die Betreuung und Beratung von Bestandskunden.

BZ: Konnten Sie mit dem, was Sie im Studium gelernt hatten, sofort in die Praxis einsteigen?

Jacobi: Ich habe viel Wichtiges gelernt. Durch den ständigen Umgang mit Laptops an der ANGELL lernt man die Anwendungen, die man braucht – ich hatte allerdings schon vorher sehr gute IT-Kenntnisse. Und auch das Präsentieren kann man lernen, manche müssen halt aus ihrer "Comfort Zone" rauskommen: Wenn man es zulässt, bekommt man das Training und die Soft Skills. Was man bei ANGELL beigebracht bekommt, ist für die Praxis in Tourismus oder Marketing mehr als ausreichend.

BZ: Und was war völlig neu für Sie?

Jacobi: Das Wichtigste: Auswendiglernen bringt nichts. Natürlich ist ein gewisses Grundwissen unerlässlich. Aber wofür die Kunden Geld zahlen, ist zielgerichtetes und vernetztes Denken, keine Theorien. Und natürlich Leistungsbereitschaft, Leistungsbereitschaft, Leistungsbereitschaft.

BZ: Sie haben also viel zu tun?

Jacobi: Das ist in der heutigen Berufswelt halt so: Ich habe meist eine 60-Stunden-Woche und muss mich fast zwingen, Freizeit zu haben. Ich bin theoretisch immer erreichbar für unsere Kunden. Das ist der Trend. Dafür bekomme ich leistungsbezogene Bezahlung, und ich kann sagen: Es geht mir sehr gut.

BZ: Sie haben vor Studenten der ANGELL einen Vortrag über Ihre Arbeit gehalten. Wie kamen sie dazu?

Jacobi: Ich wurde gelockt von Dr. Hummel (lacht).
Nein, wir haben während meines Studiums viel zusammengearbeitet und danach noch freundschaftlichen Kontakt gehalten. Und ich habe viele gute Erinnerungen an Freiburg und an die ANGELL. Da macht man so was gerne.

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