Erst kam Burglind, dann der Käfer

Susanne Filz

Von Susanne Filz

Do, 06. September 2018

Schönau

BZ-Plus Damit sich der Wald regeneriert, bräuchte es vor allem Regen / Forst muss den Einschlagplan jetzt an die Situation anpassen.

OBERES WIESENTAL. In einem Gewann hoch über Geschwend haben Waldarbeiter des Forstbezirks Todtnau jede Menge Langholz gelagert. Im Oberen Wiesental kam in diesem Jahr eine Menge Holz zusammen – zuerst das Schadholz, das Sturmtief Burglind im Januar verursacht hatte, dann das Käferholz, denn der lange regenarme Sommer hat gleich drei Generationen des Borkenkäfers hervorgebracht. Die Einschlagpläne für das laufende Forstjahr sind Makulatur geworden.

"Der Markt steht unter Druck. Wir müssen die gemeldeten Zahlen der veränderten Situation anpassen", sagt Marco Sellenmerten, Sachgebietsleiter des Forstbezirks Todtnau. Der Forstbezirk Todtnau betreut zwölf waldreiche Reviere auf den Gemarkungen der Gemeinden Todtnau, Häg-Ehrsberg und Kleines Wiesental und des Gemeindeverwaltungsverbands Schönau, Zell, insgesamt 17000 Hektar. Auf Todtnauer Gemarkung beträgt der Anteil von Waldflächen gar 70 Prozent.

Laut Plan sollten zum Beispiel im Stadtwald Todtnau 30 000 Festmeter (fm) Holz geerntet werden. Doch schon jetzt macht Schadholz rund 50 Prozent dieser Menge aus. Denn ...

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