Hasler Ratssitzung im Rekordtempo

ggw,bz

Von Gudrun Gehr & BZ-Redaktion

Do, 25. November 2021

Hasel

Bauanträge und Anfragen.

In einer rekordverdächtigen Viertelstunde waren die wenigen Tagesordnungspunkte bei der öffentlichen Gemeinderatssitzung in Hasel abgearbeitet. Keinen Diskussionsbedarf gab es bei drei Bauanträgen, die Räte votierten hier einstimmig.

Für den  Neubau eines Geräteschuppens bei der Lettengasse, der nicht im überplanten Innenbereich liegt, wurde bereits im Sommer ein Bauantrag eingereicht, zu dem der Gemeinderat im Umlaufverfahren sein Einverständnis gab. Der Antrag wurde jedoch zurückgezogen, das neue Baugesuch hatte nur geringfügige Änderungen. Ebenfalls einverstanden waren die Gemeinderäte mit dem Bauantrag für die Umnutzung eines Dachgeschosses, der Errichtung einer Dachgaube und dem Anbau eines Carports in der Hauptstraße.  Auch dieses Bauvorhaben liegt nicht im überplanten Innenbereich. Auch für den  Neubau eines Einfamilienhauses im Geltungsbereich des Bebauungsplans "Kaiden" gab es keine Bedenken.

Gemeinderat Peter Schalajda erkundigte sich nach dem Stand der Corona-Pandemie im Ort. Bürgermeister Kima meinte: "Hier läuft es auch nicht anders als in anderen Orten". Die Kindergarten- und Grundschulkinder würden täglich getestet. Kima sagte: "Gerade die ungeimpften Kinder sind gefährdet". Sechs Kinder des Kindergartens seien positiv getestet worden. Andreas Reimann erkundigte sich nach   Maßnahmen der Unkrautbeseitigung der Wege in Richtung Gersbach. Er fragte, ob das Freimachen der Wege im Zusammenhang mit dem Bau eines vierten Windrades auf Hasler Gebiet stehe. Bürgermeister Kima konnte dies nicht bestätigen. Zuletzt hätte es vor rund einem halben Jahr Kontakt mit einem Mitarbeiter der EnBW gegeben, wonach seitens des Unternehmens Wirtschaftlichkeitsberechnungen ausgeführt werden. Seitdem habe sich niemand mehr gemeldet.