Mundart-Musik und Hebelgedichte

Gudrun Gehr

Von Gudrun Gehr

Mi, 23. Mai 2018

Hausen im Wiesental

Der alemannische Liedermacher Frank Dietsche war im Hausener Hebelhaus zu Gast / Hommage an die "alten Zeiten".

HAUSEN. Frank Dietsche, "Markgräfler Urgestein", Ikone der alemannischen Liedermacherkunst und bekennender Hebel-Freund, hat kürzlich die Muettersproch-Gsellschaft, Gruppe Wiesental in Hausen besucht. Zahlreich waren seine Anhänger im Hebelhaus erschienen, mehrfach mussten weitere Sitzgelegenheiten beschafft werden. Der 80-jährige alemannische Barde hatte quasi aus dem Effeff wieder ein Füllhorn von Liedern, Geschichten und Gedichten dabei.

Der in Schliengen-Obereggenen wohnhafte Dietsche war Lehrer und Chorleiter in Sitzenkirch und Tannenkirch. Er berichtete über den gleichzeitigen Unterricht mehrerer Klassen im Dorfschulsaal, wo noch alemannisch gesprochen und Gedichte auswendig gelernt wurden: "Das Alemannische lernen die Kinder schnell." Leider würden die Kinder heute nur noch hochdeutsch unterrichtet. Als er noch Lehrer war, sprach er mit seinen Schülern oft das vertraute Alemannisch. ...

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