Kritik: Vorschriften ohne Praxisbezug

Sabine Model

Von Sabine Model

Fr, 18. August 2017

Heitersheim

Die Ökowinzer aus der Region machen Druck auf Politiker auf der Suche nach einer Lösung zur Bekämpfung des Falschen Mehltau.

HEITERSHEIM. Seit 2013 sind für Biowinzer die Vorschriften zur Bekämpfung des Falschen Mehltaus (Peronospora) nicht mehr akzeptabel. Einen Besuch des Parlamentarischen Staatssekretärs im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft, Peter Bleser, im Weingut Zähringer nutzten sie nun, um Änderungen einzufordern. "Bis im Frühjahr 2018 brauchen wir eine Lösung", so ihre Forderung. "Sie haben ein Problem und das muss gelöst werden", räumte Bleser ein.

Der starke Peronospara-Befall 2016, die begrenzten Reaktionsmöglichkeiten durch die Limitierung des Kupfers auf drei Kilogramm pro Hektar und Jahr sowie das Verbot von Kalium-Phosphonat im deutschen Öko-Weinbau brachten die Biowinzer an die Schmerzgrenze. Deshalb reisten Fachvertreter und Biowinzer aus dem Bereich zwischen Karlsruhe und Lörrach an, um gegen Wettbewerbsnachteile zu kämpfen. Der ministeriale Besuch war Paulin Köpfer, Vorsitzender ...

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