"Philosophie muss Wagnis sein"

Patrik Müller

Von Patrik Müller

Do, 11. Oktober 2012

Herbolzheim

BZ-INTERVIEW mit dem Brogginger Professor Andreas Urs Sommer, der am Samstag den Friedrich-Nietzsche-Preis erhält.

HERBOLZHEIM-BROGGINGEN. Der Philosoph Andreas Urs Sommer erhält den mit 15 000 Euro dotierten Friedrich-Nietzsche-Preis des Landes Sachsen-Anhalt. Bei der Preisverleihung am Samstag, 13. Oktober, hält er eine Festrede über "Philosophie als Wagnis". Der Schweizer zog vor fünf Jahren aus Greifswald nach Broggingen und arbeitet an der Uni Freiburg an einem großangelegten Kommentar über Friedrich Nietzsche. Patrik Müller sprach mit ihm – über lohnende Wagnisse, verwegene Entscheidungen und selbstmörderische Buchveröffentlichungen.

BZ: Herr Sommer, Sie sind Professor und haben jetzt einen 15 000 Euro-Preis gewonnen. Mal ehrlich: Das Wagnis Philosophie hat sich für Sie gelohnt, oder?
Sommer: Philosophie ist etwas, das mir sehr viel Freude macht. Ich kann aber nur davon abraten, dieses Wagnis aus ökonomischen Gründen einzugehen – wenn Sie Chemie oder Juristerei studieren, ist das Wagnis sehr viel geringer. Das macht es fast schon zu einer verwegenen Entscheidung, sich mit Philosophie zu beschäftigen.
BZ: Haben Sie schon mal bereut, das Wagnis eingegangen ...

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